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Cornwall & Meer – Das neue Normal

by Nick
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Cornwall - Rame Head

Seit Monaten beschert uns das Coronavirus ein surreales Leben. Ein Leben wie aus einem der seit Jahren angesagten Zombie-Serien wie The Walking Dead.

Als die ersten Fälle von Covid-19 Erkrankungen in China bekannt wurden, haben wir alle noch darauf gehofft, dass das Virus Europa nicht erreicht. Zumindest ging es mir so.

Das alte Normal – Cornwall & Meer

Zum Ende des letzten und Anfang diesen Jahres habe ich extrem viel Zeit und persönliches Geld in meinen Blog investiert. Mit Erfolg! Die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Besuche meines Blogs schossen in den Himmel. Immer mehr Cornwall-Interessierte und Fans besuchten meinen Blog, folgten meiner Facebook-Seite und abonnierten meinen Newsletter. Sogar erste zarte Einnahmen generierte ich mit dem Blog, in dem ich Anfragen bekam, bei der Suche nach Ferienunterkünften in Cornwall zu helfen. Es war nicht viel, aber es waren erste zarte Pflänzchen.

Mit viel Euphorie und Motivation buchten wir kurzfristig unseren regelmäßigen Kurzurlaub in Cornwall. Der Februar neigte sich dem Ende zu, die Coronafälle stiegen langsam, mein Blog war auf dem bisherigen Höhepunkt angekommen und über 2000 Besucher klickten auf meinem Blog „Cornwall & Meer“.

Ferienhaus in Portwrinkle – bezahlbar!!

Große Pläne und der Absturz

Ich hatte große Pläne und wollten auf diesem Pfad weitergehen und viele von euch haben mich über die diversen Kontaktmöglichkeiten ermutigt weiterzumachen. Doch die Leserzahlen brachen brutal ein. Nahezu über Nacht, interessierte sich – nachvollziehbar – kaum noch jemand für meinen Blog. Der bisherige Tiefpunkt war im Juni erreicht und lediglich 238 Besucher verirrten sich auf „Cornwall & Meer“.

Jeder, natürlich auch ich, hatte plötzlich andere Sorgen. Die Gesundheit stand im Vordergrund. Für seine Familie, seine Freunde und natürlich für sich selbst. An Urlaub war nicht mehr zu denken. Vielmehr beschäftigten uns Themen wie Reproduktionszahlen, Lockdown, Maskenpflicht und Kurzarbeit.

Das Leben, die Ziele und der Beruf, die gerade noch so „normal“ waren, waren überschattet von einem unsichtbaren Feind, der viel Leid und Tod über die Welt gebracht hat und leider immer noch bringt.

Egoismus und Kleingeistigkeit

Da mutet es sich egoistisch und kleingeistig an, dass ich mich von den rückläufigen Besucherzahlen demotivieren lasse und aus dieser Demotivation keinen Antrieb finde, neue Artikel für den Blog zu schreiben. Ich hätte noch viele Geschichten über Cornwall zu erzählen.

Aber dennoch ist es so. Bin ich jetzt egoistisch und kleingeistig? Oder sehne ich mich, wie viele andere Mitmenschen zurück nach einem Stück Normalität? Klar würde ich mir wünschen, auf einen Schlag wäre alles vorbei. Genauso ein Schlag, den es gab, als es anfing. Doch das ist definitiv Utopie, wie die stark schwankenden Infektionszahlen zeigen.

Das neue Normal – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Was ist die Alternative? Weiter in Erinnerungen und der Vergangenheit schwelgen, im Hier und Jetzt Leben und nicht über die Zukunft nachdenken, oder abenteuerlustig Zukunftspläne schmieden und mit dem „neuen Normal“ leben lernen?

Momentan lebe ich in allen drei Welten. Manchmal gleichzeitig ausgeprägt, manchmal mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Geht es mir damit wie vielen anderen Menschen? Ich weiß es nicht… Aber ich weiß, dass ich die Hoffnung nicht aufgebe. Die Hoffnung auf eine „neues Normal“. Ein „neues Normal“, in dem wir uns nicht von einem unsichtbaren Virus einschüchtern, demotivieren und ängstlichen lassen. Ein „neues Normal“ in dem wir mutig und aktiv weiter unsere Lebensziele verfolgen, uns dabei unserer Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen und uns selbst bewusst sind.

Das Lächeln hinter der Maske

Wo uns zwar das Tragen von Mund-Nasen-Masken weiterhin begleitet, aber wo wir dennoch hinter der Maske lächeln können. Ein Lächeln, dass uns in den letzten Monaten abhanden gekommen ist. Weil wir einen Liebsten an das Virus verloren haben oder weil wir wirtschaftliche Existenzängste durchleben müssen oder müssten.

Dennoch müssen wir verantwortungsvoll damit umgehen und uns nicht vom Virus davon abhalten lassen, unsere Leben so zu gestalten, wie wir es leben möchten!

Es wird anders – es wird nicht das alte normale Leben werden. Aber wenn wir unsere Gemeinschaft weiter stärken und zusammenhalten, werden wir das Virus besiegen, oder zumindest damit leben lernen. Ein Leben, dass uns das ermöglicht, was wir uns erträumt haben und in dem wir unsere Ziele erreichen.

Lasst uns gemeinsam das „neue Normal“ angehen und gestärkt aus dieser Situation herausgehen, damit wir nicht wie in den Zombie-Serien enden. Ich für meinen Teil, habe zumindest beschlossen das „neue Normal“ zu umarmen und das beste aus der aktuellen Situation zu machen.

Wie sieht Dein neues Normal aus und was hast Du Dir vorgenommen bzw was hat sich für Dich am stärksten verändert? Du kannst die Kommentarfunktion weiter unten nutzen!

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